Welcher Pizzastein ist der Richtige für mich?

Welcher Pizzastein ist der Richtige für mich?

Du spielst mit dem Gedanken, dir einen Pizzastein anzuschaffen und weißt nicht welcher Pizzastein der Richtige für dich ist? Im Internet gibt es unzählige verschiedene Pizzasteine. Da fällt es schwer sich für den Richtigen zu entscheiden. Man möchte schließlich keine falsche Entscheidung treffen und sich gleich für den richtigen Stein entscheiden.

Wir zeigen dir auf was du achten musst und mit welchem Stein du dein Zuhause in eine Pizzeria verwandelst.

In diesem Artikel erfährst du:

  • Wie ein Pizzastein überhaupt funktioniert
  • Welche verschiedenen Pizzasteine es gibt
  • Warum sich nicht jeder Stein eignet
  • Warum ein Pizzastein gold wert für deine Küche ist
  • Welcher Pizzastein der Richtige für dich ist

Wie funktioniert der Pizzastein?

Der Pizzastein nimmt die Wärme des Backofens beim Vorheizen langsam auf und gibt diese anschließend gleichmäßig an die Pizza ab. Weil der Stein extrem viel Hitze speichern kann, sorgt er für eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Ofen, wodurch die Pizza einen knusprigen Boden und einen geschmackvollen Belag bekommt. Auch die Backzeit wird mit dem Pizzastein enorm verkürzt.

Der Pizzastein kann durch seine Poren extrem viel Feuchtigkeit absorbieren und sorgt somit dafür dass die Pizza einen knusprigen Boden bekommt.

Kann ein Backblech mithalten?

Backbleche sind aus dünnem Metall gefertigt, das keine offenen Poren hat. Dadurch ist eine gleichmäßige Wärmeverteilung unmöglich und das Blech kann die Feuchtigkeit die aus dem Teig austritt nicht aufnehmen. Die Folge ist ein nasser, labbriger Boden und ein verbrannter Belag.

Welcher Pizzastein und welches Material?

Pizzasteine gibt es in vielen Materialien. Von Keramik über Schamott bis Cordierit ist alles vertreten. Es lohnt sich, sich die Eigenschaften der verschiedenen Materialien einmal kurz näher anzuschauen, denn die meisten Steine haben Vor- und Nachteile.

Keramik

Keramik-Steine sind sehr leicht und haben meist eine glatte Oberfläche. Das wirkt optisch sehr schön, bringt aber auch einige Nachteile mit sich. Durch das geringe Gewicht kühlt der Stein relativ schnell aus und durch die glatte Oberfläche kann der Stein nicht so viel Flüssigkeit absorbieren wie andere Steinarten.

Cordierit

Das Material aus dem Pizza-Träume entstehen. Zumindest seit einigen Jahren. Pizzasteine aus Cordierit besitzen sehr große Poren und können dadurch perfekt Flüssigkeit absorbieren. Außerdem sind sie schwer und stabil. Noch vor ein paar Jahren hatten Pizzasteine aus Cordierit den Nachteil dass sie relativ teuer in der Anschaffung waren. Heute kostet ein Pizzastein gerade einmal so viel wie ein Besuch bei deinem Lieblings-Italiener.

Schamott

Schamott-Steine waren bis vor einiger Zeit die beliebtesten Pizza-Steine, da sie bis dahin die besten Eigenschaften hatten. Bis Steine aus Cordierit sie abgelöst haben. Sie sind schwer und haben eine offenporige Oberfläche. Außerdem ist Schamott überall erhältlich und findet sich auch in Kamin-Öfen wieder. Ein Nachteil von Schamott-Steinen ist die Anfälligkeit zu brechen, da dieses Material sehr empfindlich ist.

Passt der Pizzastein überhaupt in meinen Backofen?

Es lohnt sich vor dem Kauf einmal kurz nachzumessen. Es gibt große Steine, die nicht in jeden Backofen passen. Wenn du den Stein auspackst und feststellen musst dass der Stein zu groß für deinen Ofen ist, ist das nicht gerade das was du dir vorstellst. Steine unter 40cm Breite passen in nahezu jeden Backofen und haben die perfekte Größe für große Pizzen.

Vielseitig einsetzbar: Brot, Flammkuchen & andere Genüsse

Ein Pizzastein ist gold wert für deine Küche. Er kann vielseitig eingesetzt werden und verpasst jedem normalen Backofen ein Upgrade. Brot, Brötchen, Flammkuchen, Quiche oder auch Foccacia und süße Nachspeisen gelingen auf dem Pizzastein garantiert.

Durch die gleichmäßige Wärmeverteilung im Ofen werden Gerichte schneller gar ohne zu verkochen oder ungleichmäßig zu backen. Und das alleine durch die Verwendung eines dünnen Steins, den du mühelos in der Schublade oder im Schrank verstauen kannst.

Der Pizzastein verfärbt sich und das ist gut so

Angebrannte Reste und Verfärbungen lassen sich nicht vermeiden – sollen sie aber auch nicht. Hast du schon einmal bei deinem Lieblings-Italiener in den Steinofen geschaut? Du wirst bemerkt haben, dass sich der Untergrund verfärbt ist. Das ist die gewöhnliche Patina die sich bildet und deine Pizza von Mal zu Mal noch besser schmecken lässt. Ganz authentisch wie in Italien eben.

Fazit

Wenn man beginnt sich auf die Suche nach einem geeigneten Pizzastein zu machen, verliert man anfangs schnell den Überblick. Sobald man aber die unterschiedlichen Materialien und EIgenschaften kennt, weiß man welcher Pizzastein die größte Freude bringt und für unvergesslichen Genuss sorgt.

Wer einmal Pizza auf dem Pizzastein zuhause gemacht hat, möchte nie mehr auf den Stein verzichten. Und dabei kostet ein Pizzastein gerade mal so viel wie zwei leckere Pizzen bei deinem Lieblings-Italiener.

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