Pizzateig – Das richtige Mehl

Pizzateig – Das richtige Mehl

Mit der Auswahl der Zutaten steht und fällt die Qualität der Pizza. Bei der Frage, welches Mehl das Beste für die Pizza ist lohnt es sich die besten Pizza Profis aus Italien zu fragen.

Für Pizzateig wie er original hergestellt wird, verwendet man Weizenmehl. Das Weizenmehl ist in unterschiedlichen Typen erhältlich. Der Typ ist das Maß für den Mineralstoffgehalt des Mehles und gibt an wieviele Vitamine und Mineralstoffe im Mehl enthalten sind. Die bekanntesten Typen in deutschen Supermärkten sind wohl Typ 405 und Typ 550. Je höher diese Zahl ist, desto geschmackvoller ist das Mehl.

Neben dem Geschmack ist vor allem der Anteil von Klebereiweiß, auch bekannt als Gluten, wichtig zum Pizzabacken. Je höher die Menge an Klebereiweiß desto besser zum Pizzabacken.

Darauf schwören italienische Pizzerien

Italiens Pizzabäcker schwören auf Mehl mit dem Typ 00 aus der Familienmühle Caputo in Neapel. Das Geheimnis: extra viel Gluten. Das Pizza-Mehl aus Caputo in Italien hat einen Glutengehalt von 10-13%.

Mehl aus dem Supermarkt geht auch

Wer nicht extra das originale Mehl aus Caputo besorgen möchte, kann natürlich auch Weizenmehl aus dem Supermarkt verwenden. Zum Vergleich: Deutsches Mehl aus dem Supermarkt hat in den meisten Fällen einen Glutengehalt von 7-9%.

Je mehr Gluten desto dünner der Boden

Je mehr Glutengehalt das Mehl hat, desto dünner lässt sich der Pizzaboden formen. Der hohe Anteil an Klebereiweiß verhindert ein Reißen des Bodens und hält ihn zusammen auch wenner sehr dünn ausgerollt wird.

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